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Hier trage ich einige wichtige technonologische Veränderungen zusammen die die Bierherstellung negativ oder positiv beeinflussen können. Die Hitzebelastung ist
die Zeitspanne (gute Werte liegen bei 60min.), die die heiße Würze
von Kochende bis zur Abkühlung braucht (man rechnet hier mit der
halben Kühlzeit). Der Heimbrauer hat es hier leicht im Gegensatz
zu Brauereien mit geschlossenen Systemen. Da sich die Temperatur nach
Kochende und Heisstrubausscheiden rascher abkühlt. Den, Eine zu grosse Hitzebelastung hat meist negative Auswirkungen auf:
Man spricht noch von der Gesamthitzebelastung. Diese bezieht sich auf die Vorbelastung beim Mälzen und dann über den Sudprozess. Oxidation: Es ist wichtig im Heissbereich die Sauerstoffaufnahme zu reduzieren (natürlich auch im Kaltbereich, ausser beim Anstellen), da O2 vor allem die Polyphenole (hochmolekulare Gerbstoffe) oxidiert so das ihre Farbe und Gerbvermögen zunimmt. Bei Temperaturen bis 80°C sind auch noch polyphenoloxidierende Enzyme vorhanden die die Sauerstoffumsetzungen beschleunigen. Die oxidierten Polyphenole und auch Melanoidine (gewünschte Farb - und Aromastoffe; Durch den Streckerabbau aus reduzierenden Zuckern und Aminoverbindungen) fördern im Bier die weitere Oxidation (katalytisch) der höheren Alkohole zu Carbonylen. Das kann einen Alterungsgeschmack geben. Auserdem werden dadurch die Tannoide reduziert. In manche Brauereien wird sogar das Wasser entgast. Vor allem das, das zur Filtration gebraucht wird. DMS (Dimethylsulfid): Das ist eine leicht flüchtige Schwefelverbindung(Sensorik) und man ist bemüht wenig davon im Bier zu haben weil es geruchliche und geschmackliche Auswirkungen auf`das Bier hat (gemüseartig, krautaritg, süsslich-getreide und malzartig). Hier spielt die Würzekochzeit und die Kochintensität eine grosse Rolle. Je länger gekocht wird desto mehr wird gebildet (das ist jetzt die kurzform) und je intensiver die Kochung ist desto mehr wird wieder ausgetrieben! Es ist also gut wenn man Bewegung in der Würze während des Kochens hat. Auch im fertigen Bier kann durch Lichteinwirkung der Sonnenstrahlen der DMS-Gehalt erhöht werden.
Licht: Es ist vorteilhaft für das Bier wenn es in braune Flaschen gefüllt wird (oder es gibt auch spezielles Grünglas, Ich vermute das z.B. Becks und Bud solche haben). Diese sind am Lichtundurchlässigsten! Durch die Lichteinstrahlung werden sogenannte Mercaptane (Seitenkette der Iso - Alpha - Säure und Schwefelwasserstoff) gebildet. Mercaptane geben den sogenannnten Lichtgeschmack. In diesem Zusammenhang sind auch die Lichtquellen zu erwähnen. Solltet Ihr mal in die Verlegenheit kommen ein Bierlager mit Leuchtstoffröhren auszustatten verwendet als solche die Röhren "Warm - Weiss". Deren Strahlung ist nicht so schädlich. |