Biergeschichte  
     
 

Das Bier ist keine Bayrische Erfindung. Die ältesten Nachweise kommen aud der Jungsteinzeit aus dem sumerischen und assyrischen Raum, von vor über 8000 Jahren. Man entdeckte, das Grundnahrungsmittel aus Kohlehydrathaltigen Pflanzen in Verbindung mit Wasser nach einiger Zeit ein berauschendes Getränk erzeugen. man entdeckte auch das Bier sich hervorragend eignete als Trägersubstanz von heilenden Pflanzen. Pflanzenkunde war eine weibliche Domäne, deswegen war acuh Bierbrauen Frauensache. Auch weil Ihnen Mönche beim Biertrinkendas Bier besser gelang, was nach heutigen wissenschaftlichen Erkentnissen folgenden Hintergrund hatte. Menschen sondern Hefezellen beim schwitzen über die Haut ab, und Frauen eben Hormon bedingt mehr als Männer. Dadurch übertrugen sich mehr Hefepilze beim kneten des Brotteiges der früher zu Bierbrauen gebraucht wurde! Die Hefezellen lösen den Stoffwechselprozess aus der die Getreidemaische vergären lässt.

Das Zunftzeichen der Brauer, ein sechszackiger Stern (ein altes Symbol der Alchemie) zeigt auch das Bier in früheren zeiten nicht einfach nur ein Produkt war, sondern das das gelingen des Gebräus von der Gunst höherer Mächte abhängt.

Bei den alten Ägyptern war Bier bereits ein Volksnahrungsmittel und wurde zum Teil auch als Entlohnung verwendet. Eine Praxis die auch später in Bayern Verwendung finden sollte.

Die alten Römer wollten das Bier eigentlich überhaupt nicht, aber fern der Heimat heissts eben "In der Not frisst der Teufel fliegen".

Den ältesten Nachweiss dür die Existenz von Bier in Bayern bilden die Kulmbacher Amphoren aus dem Jahr 800 v. Chr. Man entdeckte keltische Humpen, die nachweisslich mit Bier gefüllt waren. Diese führten das Bier Mägde in Bayern ein. Nachdem die Kelten von den Germanen vertrieben worden waren, wurde die keltische Braukunst wieder von den christlichen Missionaren um 800 n. Chr. in verbesserter Moench beim Sud umrührenForm nach Bayern zurückgebracht. Dadurch entstanden auch die Klosterbrauereien. Und es kam zu einer folgenreichen Veränderung. Die Frauen mussten sich den Männern unterordnen. Die Männer fühlten sich von den magischen Fähigkeiten, die den Frauen zugeschrieben wurde, bedroht. Pflanzenkundige Frauen wurden zu Hexen erklärt. Das Brauen wurde zur reinen Männersache. entscheidend für die Verbesserung des Klosterbieres war die Ordensregel "Flüssiges bricht das Fasten nicht". Während des Fastens durften Mönche, ausser einer Mahlzeit am Abend, nur flüssige Nahrung zu sich nehmen.

Der Bierheilige ist der heilige Schutzheiliger GambrinusFlorian. In Bayern verehrt man aber auch den Sagenkönig Gambrinus als Schutzheiligen des Bieres.

Das erste Lebensmittelgesetz der Welt ist das Rheinheitsgebot von 1516, das besagt das nur Hopfen, Gersten und Wasser verwendet werden darf.

Früher wurde auch durch die Biersteuer die Staatskasse aufgefüllt. Im 19ten Jahrhundert ergab die Biersteuer ein viertel der bayrischen Staatskasse.

1876 wurde durch Lois Pasteur mit einem selbstentwickelten Microskop die erste Hefezelle im Bier entdeckt. Jetzt wusste man endlich warum es gärt.

Die Arbeitsbedingungen waren früher in der Brauerei fürchterlich. Hohe Hitze drinnen und Kälte draussen, schlechte Kleidung und hohe Arbeitszeit. Ebenso bei den Kellnerinnen. Die mussten teilweise sogear die Krüge für Ihre Kunden selbst bezahlen.

BierbrauerIn Münchens Bierpaläste wurde auch Politik geschrieben. Hier wurden im 20ten Jahrhundet Reden gegen das Wettrüsten und die Bewilligung von Kriegskrediten für den ersten Weltkrieg abgehalten.

Auch die Arbeiterbewegungen fanden hier Ihren Ursprung!

 

Alles nachzulesen in dem sehr schönen und interessanten Buch "Biergeschichte(n)" von Birgit Eckelt.

 
 
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